Nadine Julitz: Berufliche Bildung fördern und Ausbildung stärken
Für unsere Region.
Für unsere Menschen.
Für unsere Zukunft.
Berufliche Bildung fördern und stärken
Eine gute Ausbildung eröffnet jungen Menschen berufliche Perspektiven und sichert Unternehmen qualifizierte Fachkräfte. Nadine Julitz ist Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für berufliche Bildung. Sie verbindet diesen Schwerpunkt mit dem Einsatz für moderne Berufsschulen, praxisnahe Berufsorientierung und verlässliche Übergänge von der Schule in Ausbildung und Arbeit.
Berufliche Bildung ist ein gleichwertiger Bildungsweg
Eine berufliche Ausbildung vermittelt fachliche Kenntnisse, praktische Erfahrung und soziale Kompetenzen. Sie ist kein Bildungsweg zweiter Klasse, sondern eine tragende Säule für Wirtschaft, Handwerk, Pflege, Verwaltung, Handel, Tourismus und zahlreiche weitere Bereiche.
Junge Menschen unterscheiden sich in ihren Interessen, Stärken und Lernwegen. Einige möchten nach der Schule studieren. Andere wollen praktisch arbeiten, Verantwortung in einem Betrieb übernehmen und frühzeitig einen anerkannten Berufsabschluss erwerben.
Eine gute Bildungspolitik sollte beide Wege anerkennen und durchlässig gestalten. Eine Berufsausbildung kann Ausgangspunkt für Weiterbildung, Meisterabschluss, Fachschule, Selbstständigkeit oder ein späteres Studium sein.
Nadine Julitz ist nach dem offiziellen Abgeordnetenporträt des Landtags Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für berufliche Bildung. Zusätzlich ist sie stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Kindertagesförderung.
Damit gehört die Frage, wie Schülerinnen und Schüler erfolgreich in Ausbildung wechseln und wie Berufsschulen zukunftsfähig aufgestellt werden, zu ihren fachpolitischen Aufgaben.
Berufliche Bildung auf einen Blick
Ausbildung funktioniert dann besonders gut, wenn Schule, Betrieb, Auszubildende, Eltern, Berufsberatung und Kammern verlässlich zusammenarbeiten.
Fachpolitische Verantwortung im Landtag
Nadine Julitz ist Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für berufliche Bildung. In dieser Funktion beschäftigt sie sich mit politischen Vorhaben rund um Berufsschulen, Berufsorientierung, Ausbildungsvorbereitung und den Übergang in den Beruf.
Der Landtag entscheidet nicht über jeden einzelnen Ausbildungsvertrag. Er setzt jedoch wichtige gesetzliche und finanzielle Rahmenbedingungen für berufliche Schulen, Lehrkräfte, Bildungsangebote und Unterstützungsprogramme.
Im Bildungsausschuss werden Gesetzentwürfe, Anträge und weitere parlamentarische Vorlagen fachlich beraten. Sachverständige, Verbände, Kammern, Gewerkschaften und andere Beteiligte können bei Anhörungen ihre Erfahrungen einbringen.
Berufliche Bildung berührt dabei mehrere Politikfelder: Bildung, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Verkehr, Digitalisierung, soziale Teilhabe und regionale Entwicklung müssen sinnvoll zusammengedacht werden.
Duale Ausbildung verbindet Betrieb und Berufsschule
Die duale Ausbildung findet an zwei Lernorten statt. Im Ausbildungsbetrieb lernen Auszubildende praktische Abläufe, Werkzeuge, Arbeitsprozesse und betriebliche Verantwortung kennen.
Die Berufsschule ergänzt die praktische Ausbildung durch fachtheoretischen Unterricht und eine erweiterte allgemeine Bildung. Dabei werden berufliche Inhalte häufig in Lernfeldern vermittelt, die sich an typischen Arbeitssituationen orientieren.
Betrieb und Schule tragen gemeinsam Verantwortung für einen erfolgreichen Abschluss. Dafür müssen Ausbildungsinhalte, Unterrichtszeiten, Prüfungen und betriebliche Abläufe aufeinander abgestimmt werden.
Die offizielle Seite zu den beruflichen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern erläutert die unterschiedlichen Schularten und Bildungswege.
Berufsorientierung muss frühzeitig und praktisch sein
Jugendliche können eine passende Ausbildung leichter finden, wenn sie ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten kennen und unterschiedliche Berufsfelder praktisch erleben konnten.
Berufliche Orientierung sollte deshalb nicht erst wenige Wochen vor dem Schulabschluss beginnen. Sie kann schrittweise über Unterricht, Betriebserkundungen, Praktika, Bewerbungstraining, Beratung und Gespräche mit Unternehmen aufgebaut werden.
Nach den offiziellen Neuerungen zum Schuljahr 2025/2026 stehen neben einem 25-tägigen Schülerbetriebspraktikum weitere fünf Tage für Projekte mit externen Partnern zur Verfügung. Regionale Schulen können außerdem einen regelmäßigen Praxislerntag anbieten.
Das Land fasst seine Leitlinien unter dem Konzept „Alle werden gebraucht!“ zusammen. Ziel ist eine aufeinander aufbauende und altersgerechte berufliche Orientierung.
Praxisorientierte Berufsreife eröffnet neue Zugänge
Nicht alle Schülerinnen und Schüler lernen am besten durch überwiegend theoretischen Unterricht. Manche Jugendlichen entwickeln Motivation und Verständnis besonders gut, wenn sie praktische Erfahrungen unmittelbar mit schulischem Lernen verbinden können.
Im Schuljahr 2026/2027 startet deshalb an 32 Regionalen Schulen und Gesamtschulen das neue Bildungsangebot „Praxisorientierte Berufsreife“. Es führt bisherige praxisbezogene Angebote zusammen.
Nach Angaben des Bildungsservers nehmen im ersten Schuljahr rund 350 Schülerinnen und Schüler teil. Das zweijährige Angebot verbindet schulischen Unterricht mit Erfahrungen in der Arbeitswelt.
Ziel ist der Erwerb der Berufsreife und eine bessere Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf. Praxis darf dabei nicht zur bloßen Beschäftigung werden. Sie muss pädagogisch begleitet und mit anerkannten schulischen Kompetenzen verbunden sein.
AVdual soll Warteschleifen vermeiden
Einige Jugendliche wechseln nach der allgemeinbildenden Schule nicht unmittelbar in eine Ausbildung. Gründe können fehlende Orientierung, persönliche Belastungen, Lernrückstände oder ein noch nicht erreichter Schulabschluss sein.
Ab dem Schuljahr 2026/2027 führt das Land an ausgewählten beruflichen Schulen mit Berufsvorbereitungsteil den Bildungsgang AVdual – Ausbildungsvorbereitung dual – ein.
Das Angebot verbindet Unterricht mit praxisnaher beruflicher Orientierung und individualisierten Lernkonzepten. Schülerinnen und Schüler können dabei auch die bundesweit anerkannte Berufsreife erwerben.
Die modellhafte Einführung soll schrittweise ausgeweitet werden. Entscheidend wird sein, ob Jugendliche individuell begleitet und tatsächlich in Ausbildung, Beschäftigung oder einen weiterführenden Bildungsgang vermittelt werden.
Berufsschulen müssen modern und erreichbar sein
Berufsschulen benötigen qualifizierte Lehrkräfte, zeitgemäße Fachräume, Werkstätten, Labore, digitale Technik und verlässliche Unterrichtsangebote.
In einem Flächenland sind zusätzlich die Wege zur Berufsschule wichtig. Manche Ausbildungsberufe werden nur an wenigen Standorten unterrichtet. Auszubildende müssen deshalb teilweise über Landkreisgrenzen hinweg fahren oder Blockunterricht besuchen.
Bei der Planung des Berufsschulnetzes müssen Bildungsqualität, Ausbildungszahlen, regionale Wirtschaftsstrukturen und Erreichbarkeit gemeinsam betrachtet werden.
Digitale Lernangebote können den Unterricht ergänzen und Kooperationen erleichtern. Praktische Übungen, persönliche Betreuung und gemeinsames Lernen können sie jedoch nicht vollständig ersetzen.
Ausbildungsbetriebe brauchen Beratung und Unterstützung
Kleine und mittlere Unternehmen bilden einen großen Teil des beruflichen Nachwuchses aus. Für sie ist Ausbildung zugleich Investition, Verantwortung und eine Möglichkeit, eigene Fachkräfte zu gewinnen.
Unternehmen müssen Ausbildungsinhalte planen, Ausbilderinnen und Ausbilder qualifizieren, Verträge abschließen und Jugendliche durch mehrere Ausbildungsjahre begleiten.
Die Ausbildungsberatung der IHK Neubrandenburg unterstützt Betriebe, Ausbildende, Auszubildende, Eltern und Schülerinnen sowie Schüler bei Fragen zur Ausbildung.
Beratung ist besonders wichtig, wenn Schwierigkeiten auftreten. Frühzeitige Gespräche können helfen, Konflikte zu lösen und Ausbildungsabbrüche zu verhindern.
Auszubildende brauchen verlässliche Rahmenbedingungen
Eine Ausbildung verlangt Einsatz und Eigenverantwortung. Gleichzeitig brauchen junge Menschen eine gute Begleitung, verständliche Ausbildungspläne, angemessene Vergütung und respektvolle Arbeitsbedingungen.
Schwierigkeiten sollten nicht erst kurz vor einer Prüfung sichtbar werden. Regelmäßige Rückmeldungen durch Betrieb und Berufsschule können Lernstände klären und Unterstützungsbedarf frühzeitig erkennen.
Bei längeren Wegen spielen Mobilität und Kosten eine wichtige Rolle. Das vergünstigte Deutschland-Ticket für Auszubildende in Mecklenburg-Vorpommern erleichtert Fahrten zur Berufsschule, zum Betrieb und in der Freizeit.
Auch Wohnangebote, digitale Erreichbarkeit und passende Bus- oder Bahnverbindungen beeinflussen, ob ein Ausbildungsplatz für junge Menschen tatsächlich erreichbar ist.
Weiterbildung und Aufstieg müssen möglich bleiben
Ein Berufsabschluss ist häufig der Beginn eines längeren beruflichen Bildungsweges. Beschäftigte können sich fachlich spezialisieren, Führungsverantwortung übernehmen oder einen Meister-, Fachwirt- oder Technikerabschluss erwerben.
Durchlässigkeit bedeutet, dass eine berufliche Entscheidung nicht alle späteren Möglichkeiten festlegt. Berufliche Erfahrung und Weiterbildungsabschlüsse können auch Zugänge zu weiterführender Bildung eröffnen.
Gute Beratung hilft dabei, passende Fortbildungen, Fördermöglichkeiten und berufliche Entwicklungsschritte zu finden.
Die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung sollte sich daher nicht nur in politischen Aussagen zeigen, sondern auch in Anerkennung, Bezahlung und echten Aufstiegsmöglichkeiten.
Berufliche Bildung stärkt die gesamte Region
Ausbildung schafft nicht nur individuelle Perspektiven. Qualifizierte Beschäftigte sichern Handwerk, Pflege, Gastronomie, Tourismus, Verwaltung, Verkehr, Industrie und soziale Dienstleistungen.
Für die Mecklenburgische Seenplatte ist eine starke regionale Ausbildungslandschaft besonders wichtig. Unternehmen müssen Nachwuchs gewinnen, während junge Menschen attraktive berufliche Möglichkeiten in ihrer Heimat benötigen.
Gute Ausbildung kann dazu beitragen, dass Jugendliche nach der Schule in der Region bleiben oder nach einer Qualifizierung zurückkehren.
Dazu müssen Ausbildungsplätze, Berufsschulen, Verkehrsangebote, Wohnmöglichkeiten und gesellschaftliche Anerkennung zusammenspielen.
Zwei Lernorte – ein gemeinsames Ausbildungsziel
Die duale Ausbildung verbindet betriebliche Praxis mit berufsschulischem Fachunterricht. Beide Lernorte besitzen eigene Aufgaben und müssen eng zusammenarbeiten.
Ausbildungsbetrieb
Im Betrieb lernen Auszubildende reale Arbeitsabläufe, Kundenkontakt, Werkzeuge, Technik, Organisation und betriebliche Verantwortung kennen. Sie wenden ihr Wissen in praktischen Situationen an und entwickeln berufliche Routine.
Berufsschule
Die Berufsschule vermittelt fachtheoretische Grundlagen, allgemeine Bildung und Zusammenhänge, die über die Abläufe eines einzelnen Betriebes hinausgehen. Sie bereitet auf Prüfungen und langfristige berufliche Entwicklung vor.
Eine hochwertige Ausbildung braucht eine verlässliche Abstimmung zwischen diesen Lernorten. Ausbildungsrahmenpläne und schulische Rahmenpläne bilden dafür wichtige Grundlagen.
Der Übergang von der Schule in den Beruf
Kein junger Mensch sollte nach dem Schulabschluss ohne Orientierung oder Anschluss bleiben. Unterschiedliche Ausgangslagen verlangen unterschiedliche Unterstützungsangebote.
Jugendliche brauchen Zeit, praktische Erfahrungen und Beratung, um ihre Stärken zu erkennen und eine fundierte Entscheidung zwischen Ausbildung, weiterführender Schule und Studium treffen zu können.
Neue Angebote ab dem Schuljahr 2026/2027
Mecklenburg-Vorpommern führt neue Bildungsangebote ein, um praxisorientiertes Lernen zu stärken und Übergänge in eine Berufsausbildung zu verbessern.
Praxisorientierte Berufsreife
Das zweijährige Angebot richtet sich an Jugendliche, die besonders gut praxisbezogen lernen. Schulische Inhalte werden mit Erfahrungen in der Arbeitswelt verbunden.
Zum Schuljahr 2026/2027 startet es an 32 Regionalen Schulen und Gesamtschulen. Ziel ist der Erwerb der Berufsreife und eine bessere Vorbereitung auf Ausbildung.
Offizielle Informationen öffnenAusbildungsvorbereitung dual – AVdual
AVdual richtet sich an berufsschulpflichtige Jugendliche, denen der direkte Einstieg in eine Ausbildung noch nicht gelungen ist.
Unterricht, praktische Berufsorientierung und individuelle Lernkonzepte sollen den Übergang verbessern. Auch der Erwerb der anerkannten Berufsreife ist möglich.
Informationen zu AVdual öffnenAcht Bausteine einer starken beruflichen Bildung
Erfolgreiche Ausbildung entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme. Sie benötigt verlässliche Strukturen von der Berufsorientierung bis zum Abschluss und zur Weiterbildung.
Frühe Orientierung
Jugendliche brauchen Zeit, um Interessen, Fähigkeiten und unterschiedliche Berufsbilder kennenzulernen.
Praktische Erfahrung
Praktika und Praxislerntage vermitteln realistische Einblicke und erleichtern die Berufswahl.
Gute Berufsschulen
Unterricht braucht Fachkräfte, moderne Räume, digitale Technik und eine verlässliche Organisation.
Starke Betriebe
Unternehmen benötigen qualifizierte Ausbilder, Beratung und ausreichende Ressourcen für hochwertige Ausbildung.
Gute Begleitung
Rückmeldungen, Beratung und Unterstützung können Konflikte und Ausbildungsabbrüche frühzeitig verhindern.
Bezahlbare Mobilität
Betrieb und Berufsschule müssen auch bei größeren Entfernungen erreichbar bleiben.
Anerkennung
Berufliche und akademische Bildung verdienen gesellschaftliche Wertschätzung und faire Entwicklungschancen.
Weiterbildung
Berufliche Abschlüsse müssen Aufstieg, Spezialisierung und lebenslanges Lernen ermöglichen.
Berufliche Bildung in der Mecklenburgischen Seenplatte
Eine große ländliche Region benötigt Ausbildungsangebote, die zu ihrer Wirtschaftsstruktur passen und für junge Menschen erreichbar sind.
RBB Müritz in Waren und Malchin
Das Regionale Berufliche Bildungszentrum Müritz bietet dualen Unterricht in sechs Berufsbereichen, eine Höhere Berufsfachschule für Pflege sowie ein Berufliches Gymnasium mit mehreren Fachrichtungen.
Ausbildung für regionale Branchen
Handwerk, Pflege, Tourismus, Verwaltung, Handel und Dienstleistungen benötigen gut ausgebildeten Nachwuchs. Schulen und Betriebe sollten regionale Bedarfe gemeinsam betrachten.
Junge Menschen in der Region halten
Attraktive Ausbildungsplätze, erreichbare Berufsschulen und gute Übernahmechancen können Jugendlichen eine langfristige Perspektive in ihrer Heimat geben.
Weitere Informationen über Bildungsangebote, Standorte und Fachrichtungen veröffentlicht das Regionale Berufliche Bildungszentrum Müritz auf seiner offiziellen Internetseite.
Bezahlbare Mobilität für Auszubildende
In einem Flächenland können Ausbildungsbetrieb und Berufsschule weit auseinanderliegen. Mobilität ist deshalb ein wichtiger Bestandteil gerechter Ausbildungschancen.
21. August 2026
Das Deutschland-Ticket für Auszubildende in Mecklenburg-Vorpommern ist zum Zeitpunkt der Prüfung für 43 Euro monatlich erhältlich. Das Land übernimmt einen Zuschuss von 20 Euro gegenüber dem regulären Preis.
Das Ticket gilt grundsätzlich bundesweit im öffentlichen Nahverkehr. Berechtigt sind unter den veröffentlichten Voraussetzungen unter anderem Auszubildende in anerkannten betrieblichen und schulischen Berufsausbildungen.
Da sich Preise und Tarifbedingungen ändern können, sollten vor einer Bestellung stets die aktuellen Angaben der Verkehrsgesellschaft geprüft werden.
Aktuelle Informationen zum Deutschland-Ticket für Azubis öffnen
Ausbildung als Grundlage regionaler Fachkräftesicherung
Fachkräftesicherung beginnt nicht erst bei der Suche nach bereits vollständig qualifizierten Beschäftigten. Sie beginnt in Schulen, bei der Berufsorientierung und mit der Bereitschaft von Betrieben, selbst auszubilden.
Unternehmen, die Ausbildung anbieten, investieren Zeit, Wissen und Personal. Im Gegenzug können sie junge Menschen frühzeitig an den Betrieb heranführen und Nachwuchs entsprechend ihrer Arbeitsprozesse qualifizieren.
Jugendliche profitieren von einer anerkannten Qualifikation, praktischer Berufserfahrung und der Möglichkeit, nach einem erfolgreichen Abschluss übernommen zu werden. Eine Übernahme kann jedoch nicht pauschal garantiert werden und hängt vom Betrieb sowie vom individuellen Ausbildungsverlauf ab.
Für die Mecklenburgische Seenplatte bedeutet eine starke Ausbildungslandschaft, dass öffentliche Einrichtungen, mittelständische Unternehmen, Handwerk und soziale Berufe auch langfristig leistungsfähig bleiben können.
Dazu gehört ebenso, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden. Probleme bei Lernleistungen, Betriebsklima, Mobilität oder persönlichen Belastungen sollten möglichst früh erkannt und gemeinsam bearbeitet werden.
Nadine Julitz und die berufliche Bildung im Landtag
Nadine Julitz gehört dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern seit Oktober 2016 an. Sie ist stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und stellvertretende Vorsitzende des Bildungsausschusses.
Als Sprecherin für berufliche Bildung begleitet sie politische Entwicklungen bei Berufsschulen, Berufsorientierung und Übergängen in Ausbildung. Dabei müssen unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden: Auszubildende, Schulen, Ausbildungsbetriebe, Kammern, Gewerkschaften, Eltern und öffentliche Träger bringen jeweils eigene Perspektiven ein.
Eine zentrale Aufgabe besteht darin, parlamentarische Vorhaben fachlich zu prüfen und Erfahrungen aus der Praxis aufzunehmen. Anhörungen und Gespräche mit Beteiligten können zeigen, welche Regelungen funktionieren und wo Anpassungsbedarf besteht.
Für ihren Wahlkreis ist besonders relevant, ob Ausbildungswege und Berufsschulen unter den Bedingungen einer weitläufigen Region erreichbar und zukunftsfähig bleiben.
Offizielle Quellen und weiterführende Informationen
Alle folgenden Verweise führen zu externen Informationsangeboten offizieller Stellen, Bildungseinrichtungen oder öffentlich-rechtlicher Institutionen. Diese Landingpage enthält keine internen Themencluster-Verlinkungen.
Offizielles Abgeordnetenporträt
Informationen zu Mandat, Bildungsausschuss und fachpolitischer Zuständigkeit von Nadine Julitz für berufliche Bildung.
Abgeordnetenporträt öffnenFraktionsprofil von Nadine Julitz
Übersicht über ihre Aufgaben als stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für berufliche Bildung.
Fraktionsprofil öffnenBerufliche Schulen
Informationen zu Berufsschule, Berufsfachschule, Höherer Berufsfachschule, Fachschule und Beruflichem Gymnasium.
Berufliche Schularten öffnenBerufliche Orientierung
Leitlinien und Angebote zur Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern auf Ausbildung, Studium und Beruf.
Berufliche Orientierung öffnenAVdual – Ausbildungsvorbereitung dual
Offizielle Informationen zur modellhaften Einführung des neuen berufsvorbereitenden Bildungsganges ab 2026/2027.
Informationen zu AVdual öffnenPraxisorientierte Berufsreife
Informationen zum zweijährigen Bildungsangebot mit schulischem Lernen und praktischen Erfahrungen in der Arbeitswelt.
Praxisorientierte Berufsreife öffnenRahmenpläne beruflicher Bildungsgänge
Übersicht über Rahmenpläne für Berufsschulen, Ausbildungsvorbereitung und weitere berufliche Bildungsgänge.
Berufliche Rahmenpläne öffnenRegionales Berufliches Bildungszentrum
Informationen zu Ausbildungsbereichen, Schularten und den Standorten Waren (Müritz) und Malchin.
RBB Müritz öffnenAusbildungsberatung
Beratung für Ausbildungsbetriebe, Ausbildende, Auszubildende, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler.
IHK-Ausbildungsberatung öffnenAusbildungsplatzsuche
Bundesweite Suche nach Ausbildungsstellen sowie Informationen zu Abschlüssen und Unterstützungsmöglichkeiten.
Ausbildungssuche öffnenDeutschland-Ticket für Auszubildende
Aktuelle Preise, Berechtigungsvoraussetzungen, Bestellinformationen und Geltungsbereich des vergünstigten Tickets.
D-Ticket für Azubis öffnenAusbildung und Studium beim Landkreis
Beispiele für Ausbildungs- und Studienangebote sowie Informationen zum theoretischen und praktischen Ablauf.
Ausbildungsangebote des Landkreises öffnenHäufig gestellte Fragen zur beruflichen Bildung
Die Antworten fassen wichtige Begriffe, Zuständigkeiten und aktuelle öffentlich dokumentierte Bildungsangebote zusammen.
Welche Funktion hat Nadine Julitz bei der beruflichen Bildung?
Nadine Julitz ist Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern für berufliche Bildung. Zudem ist sie stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Kindertagesförderung.
Was versteht man unter beruflicher Bildung?
Berufliche Bildung umfasst unter anderem Berufsorientierung, duale und schulische Ausbildung, Berufsvorbereitung, berufliche Weiterbildung und Aufstiegsqualifikationen.
Wie funktioniert die duale Ausbildung?
Die duale Ausbildung verbindet praktische Ausbildung in einem Betrieb mit fachtheoretischem und allgemeinbildendem Unterricht in einer Berufsschule. Beide Lernorte arbeiten auf einen anerkannten Berufsabschluss hin.
Wie viele Ausbildungsberufe werden an Berufsschulen in Mecklenburg-Vorpommern unterrichtet?
Die offiziellen Bildungsseiten des Landes nennen mehr als 140 Ausbildungsberufe, in denen die Berufsschulen unterrichten.
Was ist die Praxisorientierte Berufsreife?
Die Praxisorientierte Berufsreife ist ein zweijähriges Bildungsangebot für praxisorientiert lernende Jugendliche. Es verbindet Unterricht mit Erfahrungen in der Arbeitswelt und soll zum Erwerb der Berufsreife führen.
Was bedeutet AVdual?
AVdual steht für Ausbildungsvorbereitung dual. Der Bildungsgang richtet sich an Jugendliche, denen der direkte Einstieg in eine Ausbildung noch nicht gelungen ist. Unterricht, Praxis und individuelle Förderung sollen die Anschlusschancen verbessern.
Welche Bedeutung haben Praktika bei der Berufsorientierung?
Praktika ermöglichen einen realistischen Einblick in Arbeitsabläufe und Berufsfelder. Jugendliche können eigene Interessen prüfen, Anforderungen kennenlernen und Kontakte zu möglichen Ausbildungsbetrieben aufbauen.
Welche Angebote hat das RBB Müritz?
Das RBB Müritz bietet an den Standorten Waren und Malchin dualen Berufsschulunterricht in sechs Berufsbereichen, Pflegeausbildung an der Höheren Berufsfachschule und ein Berufliches Gymnasium mit mehreren Fachrichtungen.
Was kostet das Deutschland-Ticket für Auszubildende in MV?
Zum Stand der Prüfung am 21. August 2026 kostet das vergünstigte Deutschland-Ticket für berechtigte Auszubildende 43 Euro pro Monat. Preise und Bedingungen können sich ändern und sollten vor der Bestellung geprüft werden.
Wo finden Jugendliche freie Ausbildungsplätze?
Ausbildungsstellen können unter anderem über die Ausbildungssuche der Bundesagentur für Arbeit, Lehrstellenportale der Kammern, Unternehmensseiten und regionale Ausbildungsmessen gefunden werden.
Wer berät bei Problemen während einer Ausbildung?
Ansprechpartner können der Ausbildungsbetrieb, die Berufsschule, die zuständige Kammer, die Berufsberatung oder weitere Unterstützungsstellen sein. Bei Problemen sollte möglichst frühzeitig das Gespräch gesucht werden.
Kann man sich nach einer Berufsausbildung weiterqualifizieren?
Ja. Abhängig vom Beruf sind beispielsweise Meister-, Fachwirt-, Techniker- oder Fachschulabschlüsse möglich. Auch ein späterer Zugang zu einem Studium kann unter bestimmten Voraussetzungen eröffnet werden.
Ist diese Landingpage eine offizielle Seite von Nadine Julitz?
Nein. Diese Seite ist als privat erstellte Unterstützer- und Informationsseite konzipiert. Verbindliche und aktuelle Angaben finden sich auf den verlinkten offiziellen Seiten.
Ausbildungsmöglichkeiten entdecken und Beratung nutzen
Informieren Sie sich über Ausbildungsberufe, Berufsschulen, Praktika, Beratungsangebote und freie Ausbildungsstellen. Die offiziellen Seiten des Bildungsministeriums, der Bundesagentur für Arbeit, der Kammern und der regionalen Berufsschulen bieten aktuelle Informationen für Jugendliche, Eltern und Ausbildungsbetriebe.

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